Bei Gerolstein hatte ein UL-Pilot offenbar Probleme mit dem Motor. Er vertraute daraufhin sein Leben dem Gesamtrettungssystem an. Der Trierische Volksfreund zitiert einen Zeugen:
“Der Flieger kreiste über uns, als auf einmal der Motor erst aussetzte und dann wieder aufheulte. Auf einmal war er aus. Der Fallschirm ging auf, die Maschine samt Pilot hingen dort für einen kurzen Moment dran. Dann ist alles abgerissen und der Pilot abgestürzt.”
Wir haben noch nicht von vielen Fällen in Deutschland gehört, in denen die Gesamtrettung eine Hilfe war. Etliche Piloten verzichten in Krisensituationen, da sie bei Auslösen die Option einer konventionellen Notlandung etc. verlieren.
Vielen ist nicht bekannt, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Testausschüsse für gewisse Rettungsgeräte nicht vorgenommen wurden, diese erstaunlicherweise trotzdem zugelassen wurden. Selbst die gesetzlich vorgeschriebenen Testausschüsse macht man nicht in der Luft, schon gar nicht leistet man sich Crash Tests.
UPDATE: Statt die Frage zu stellen, wie ein Fallschirm vom Gerät reißen kann, wird der Schwarze Peter dem toten Piloten zugeschoben – der sich nicht verteidigen kann.
