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Ikarus stürzt auf Gletscher

09.25.11 | Comment?

Zwei deutsche Piloten einer Ikarus C 42 B eiferten in den Ötztaler Alpen dem legendären Ikarus nach. Über einem Gletscher gerieten sie aufgrund zu geringer Geschwindigkeit und zu geringer Höhe in Turbulenzen und Abwinde. Laut ORF wurde das Flugzeug dadurch auf den schneebedeckten Gletscher gedrückt, wo es abrupt und ohne Auslauf aufsetzte.

Die Krone vermutet, der 41- Jährige Pilot habe die dünne Höhenluft unterschätzt, die die Leistung des Leichtflugzeuges minderte.

Die Piloten werden doch sicherlich eine Alpeneinweisung bekommen haben und wissen, dass man Pässe nur mit genügend Überhöhung anfliegen darf und dass an beschatteten Berghängen Abwinde herrschen …

Die beiden weich aufgeprallten Draufgänger waren dann auch noch so leichtsinnig, auf dem Gletscher umher zu laufen, obwohl dort ca. alle 5 m eine Gletscherspate lauert. Mutige Bergretter, die sich aufgrund des Leichtsinns der UL-Piloten in Gefahr brachten, flogen die beiden per Helikopter ins Tal.

Anscheinend hat es sich um eine Chartermaschine gehandelt, aber sicherlich haben die insoweit gewissenhaften Piloten die sicherlich aussagekräftigen Bordpapiere studiert. Uns würde das Gewicht der Maschine interessieren. Uns ist bislang keine Ikarus C 42 B bekannt, die das zulässige Leergewicht von 297,5 kg erreicht.

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