Seit drei Jahren fliegt die Österreicher Luftwaffe den Eurofighter, nunmehr mit 15 Exemplaren. Ein Absturz sei eine Frage der Zeit, meint ein Abgeordneter unter Hinweis auf 68 Notfälle.
Die Krone präsentiert eine stolze Bilanz:
7.4.2009: Computer haben zu wenig Kapazität: Absturzgefahr!
8.5.2009: Mehrfachfehler, alle Lampen leuchten, Pilot weiß nicht, ob Systeme noch funktionieren
4.6.2009: Pilot kann Fahrwerk nicht einziehen
22.7.2009: Künstlicher Horizont, Geräteanzeigen weg
3.9.2009: Pilot meldet schwere Vibrationen
11.9.2009: Systemfehler – Pilot kann sich auf Anzeigen nicht mehr verlassen
3.12.2009: Maschinenprobleme zwingen zur Notlandung
16.2.2010: Alpha- Einsatz kann nicht geübt werden – stundenlanges Warten bis “startklar”
25.2.2010: Absturzgefahr wegen Fehler beim Kerosin- Umpumpen
16.4.2010: Ausfall der Spritanzeige – Notlandung
20.4.2010: Gleich drei “Emergencies” (Notfälle) an nur einem Tag, darunter höchster Notfall wegen eines Hydraulikfehlers
17.5.2010: Reifenschaden schon auf dem Rollweg
12.8.2010: Pilot meldet schlagendes Geräusch – Notlandung
12.10.2010: Ausfall von Navigation und Funk – auch hier Notlandung
12.1.2011: Probleme mit den Landeklappen
12.4.2011: Bremsschirm nicht geöffnet, Schirm ungeöffnet herausgefallen
Auch bei der deutschen Luftwaffe ist man für jede glückliche Landung dankbar, wenn der Vogel überhaupt in die Luft kommt.
